Vorabpauschale – das müssen Anleger und Berater wissen

11.02.2026

Die Vorabpauschale ist ein steuerliches Konzept, das seit 2018 für Fonds in Deutschland gilt. Sie sorgt dafür, dass auch bei nicht ausgeschütteten Erträgen eine Steuer anfällt, wenn der Fonds im Wert gestiegen ist. Dadurch wird vermieden, dass Anleger ihre Steuerlast unbegrenzt aufschieben können. Die Berechnung erfolgt jährlich zum 1. Januar, basierend auf dem Vorjahr, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Besonders für ETF-Sparer kann das bedeuten, dass Steuern anfallen, obwohl keine tatsächlichen Ausschüttungen erfolgen. In fondsbasierten Rentenversicherungen wird die Steuer jedoch erst bei der Auszahlung fällig, was oft steuerliche Vorteile bietet. fonder, eine Beratungssoftware, hilft dabei, die Vorabpauschale und ähnliche steuerliche Effekte verständlich zu machen, indem sie visuelle Vergleiche und steuerliche Modelle bietet. So können Anleger und Berater informierte Entscheidungen treffen.

Was ist die Vorabpauschale?

Die Vorabpauschale ist eine Form der Besteuerung für Erträge aus Investmentfonds in Deutschland. Sie greift, wenn ein Fonds im Wert gestiegen ist, aber keine oder nur geringe Ausschüttungen erfolgen. Damit soll verhindert werden, dass Anleger ihre Steuerlast durch thesaurierende Fonds aufschieben. Die Vorabpauschale stellt sicher, dass der Staat regelmäßig Kapitalertragsteuer auf gedachte Gewinne erhält, auch wenn keine Ausschüttung stattfindet. Sie wird jedes Jahr zum 1. Januar für das Vorjahr berechnet, wenn der Fonds thesaurierend ist, der Rücknahmepreis gestiegen ist und das zu versteuernde Ergebnis über dem Basiszins liegt.

Wann fällt die Vorabpauschale an?

Die Vorabpauschale wird jedes Jahr zum 1. Januar für das Vorjahr berechnet, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Sie fällt an, wenn der Fonds thesaurierend ist, das heißt, keine oder nur geringe Ausschüttungen erfolgen. Zudem muss der Rücknahmepreis gestiegen sein und das zu versteuernde Ergebnis muss über dem Basiszins liegen. Wichtig zu wissen: Seit 2023 lag der Basiszins unter 0 %, daher wurde keine Vorabpauschale erhoben. Künftige Zinserhöhungen könnten das jedoch ändern.

Wie wird die Vorabpauschale berechnet?

Die Berechnung der Vorabpauschale erfolgt anhand einer Formel: Rücknahmepreis × Basiszins × Teilfreistellung × Steuerquote. Der Basiszins wird jährlich von der Bundesbank festgelegt. Bei Aktienfonds beträgt die Teilfreistellung zum Beispiel 30%. Die Steuerquote liegt üblicherweise bei 26,375% inklusive Solidaritätszuschlag. Die Vorabpauschale wird automatisch vom Broker abgeführt, vorausgesetzt, der Anleger hat genügend Freistellungsauftrag oder Liquidität im Depot. So sorgt die Vorabpauschale dafür, dass auch bei thesaurierenden Fonds ohne Ausschüttung regelmäßig Kapitalertragsteuer entrichtet wird.

Was bedeutet die Vorabpauschale für ETF-Sparer und Fondspolicen?

Die Vorabpauschale bedeutet für ETF-Sparer, dass sie möglicherweise jährlich Steuern zahlen müssen, obwohl keine Ausschüttungen erfolgen. Das kann die Effekte der Wiederanlage beeinträchtigen. Bei fondsbasierten Rentenversicherungen, wie Fondspolicen, wird die Vorabpauschale jedoch nicht sofort versteuert. Stattdessen bleibt das Kapital innerhalb der Versicherung steuerlich geschützt. Erst bei Auszahlung wird versteuert, oft zu günstigeren Konditionen. Dieser Unterschied kann langfristig große Auswirkungen auf die Nettorendite haben, vor allem bei größeren Investitionen und langen Laufzeiten. Daher ist es wichtig, die steuerlichen Effekte der Vorabpauschale zu verstehen, um steueroptimierte Entscheidungen zu treffen. Tools wie fonder können helfen, solche Effekte transparent darzustellen und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Einführung in fonder und dessen Funktionen

fonder ist eine spezialisierte Beratungssoftware, die Finanzberater bei der Darstellung komplexer Finanzentscheidungen unterstützt. Besonders nützlich ist fonder im Bereich der Altersvorsorge. Die Software bietet visuelle Vergleiche, steuerliche Modellierungen und verständliche Szenarien, um Unterschiede zwischen ETF-Depots und fondsgebundenen Rentenversicherungen klar aufzuzeigen. Ein zentrales Feature ist die Analyse steuerlicher Effekte, wie der Vorabpauschale, um langfristige Kapitalentwicklungen realistisch darzustellen. fonder ermöglicht Beratern, steueroptimierte Auszahlungsstrategien in der Rentenphase zu entwickeln, die das verfügbare Netto-Kapital im Ruhestand erhöhen können. Diese Strategien bieten einen Vorteil gegenüber traditionellen Depotlösungen. Mit fonder können Berater auf klare Zahlen und Modelle statt Verkaufsrhetorik setzen, um bessere Finanzentscheidungen zu ermöglichen. Dies macht die Software zu einem wertvollen Tool in der modernen Ruhestandsplanung.

Wie fonder steuerliche Effekte wie die Vorabpauschale transparent macht

fonder ist eine Beratungssoftware, die hilft, komplexe steuerliche Effekte wie die Vorabpauschale verständlich darzustellen. Mit fonder können Finanzberater und Makler die Auswirkungen der Vorabpauschale realistisch abbilden und visuell erklären. Die Software ermöglicht es, ETF-Depots mit fondsbasierten Rentenversicherungen zu vergleichen, inklusive der steuerlichen Effekte. Auch langfristige Steuerersparnisse lassen sich simulieren, was hilft, realistische Entnahmepläne zu erstellen. Durch diese Funktionen bietet fonder Transparenz und Klarheit bei steuerlich komplexen Themen und unterstützt dadurch bessere Finanzentscheidungen. So wird die Vorabpauschale nicht zum Unsicherheitsfaktor, sondern zu einem wichtigen Planungstool für Anleger und Berater.

Fazit: Die Vorabpauschale richtig verstehen – und klug nutzen

Die Vorabpauschale ist ein wichtiges Thema für Anleger, besonders bei ETF-Depots. Sie sorgt dafür, dass auch bei nicht ausgeschütteten Gewinnen Steuern anfallen können. Dies kann die langfristige Rendite beeinflussen. Bei fondsbasierten Rentenversicherungen wird die Steuerlast oft erst bei der Auszahlung relevant, was steuerlich vorteilhafter sein kann. Um die Vorabpauschale optimal zu nutzen, sollten Anleger ihre Strategien überdenken und steuerliche Effekte berücksichtigen. Mit der Beratungssoftware fonder können solche Effekte realistisch simuliert werden, was zu besseren Entscheidungen führt. Ziel ist es, informierte und steueroptimierte Investitionsentscheidungen zu treffen, ohne sich von Unsicherheiten leiten zu lassen. Wer die Vorabpauschale versteht und klug anwendet, kann die Vorteile voll ausschöpfen und seine Finanzplanung optimieren.